Einkauf ohne Registrierung
Nur 3,99 € Versandkosten
Versandkostenfrei ab 95 €
100 % Geld-zurück-Garantie
kostenloser Musterversand
Bewertung
StrickwolleHüteNaturmode

Unsere Tiere von A bis Z




  • Alpakawolle



  • Das Alpaka (Vikugna pacos), auch Pako, ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende, domestizierte Kamelform, die vorwiegend ihrer Wolle wegen gezüchtet wurde. Die Domestikation der Alpakas wie auch der Lamas setzte schon vor ca. 5000 Jahre ein. Bei den Inkas galt ein Alpakamantel als Zeichen des Wohlstandes; allerdings war der herrschenden Kaste die noch feinere Wolle der Vikunjas vorbehalten. Die Inkas züchteten große Alpakaherden, dies änderte sich mit der Eroberung Perus durch die Spanier. Die Eroberer brachten Schafe mit und zeigten keine Interesse daran, die einheimischen Nutztiere zu erforschen; so wurde das Alpaka zum Nutztier der armen, indianischen Bevölkerung, das zwischenzeitlich fast ausgestorben war. Erst mit der Unabhängigkeit der Staaten Südamerikas erkannte man erneut den Wert des Alpakas. Die Zucht wurde wieder aufgenommen und die Wolle in alle Welt exportiert. Heute gibt es etwa 3 Millionen Alpakas, vorwiegend im südlichen Peru, dem westlichen Bolivien und Chile.

    Wie bei allen Kamelen ist der Körperbau der Alpakas durch relativ langgestreckte, schlanke Beine, einen langen, dünnen Hals und einen kleinen, dreieckigen Kopf charakterisiert. Wie alle Neuweltkamele haben sie keinen Höcker. Sie sind etwas kleiner als Lamas mit einem Körpergewicht eines ausgewachsenen Tiers von 60 bis 75 kg und werden etwa 20 bis 25 Jahre alt. Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser: Das Huacaya- Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser (Crimp) und einige Grannenhaare (Deckhaare), die möglichst fein sein sollten. Das Suri- Alpaka hingegen hat keine Kräuselung (Crimp) in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen. Dadurch wirken Suris oft schmaler als Huacayas. Die Farbe der Tiere reichen von rein weiß über beige zu allen Braun- und Rotbrauntönen bis hin zu Grauabstufungen und tiefschwarz. Es gibt außerdem mehrfarbige, gescheckte Tiere in vielen Variationen. Heute finden wir mehr als 22 natürliche Farben der Alpakafaser. Die Tiere werden in der Regel einmal jährlich geschoren und die Wollproduktion je Alpaka liegt zurzeit bei etwa 3 bis 6 kg im Jahr. Die Rohwolle kann zu hochwertigem Alpakagarn verarbeitet werden.

    Die Alpakawolle ist weltweit von der Textilindustrie sehr begehrt. Die Faser zählt neben Kaschmir und Seide zu den edelsten Naturfasern. Weichheit, Feinheit und unbeschreiblicher Glanz haben sie so begehrt gemacht. Die Alpakafaser weißt einen hohen Grad an Elastizität und Widerstandsfähigkeit auf. Die Fase ist besonders schmutz- und geruchabweisend. Sie verfilzt nicht so stark wie Kaschmir oder andere Naturfasern. Daher sind Produkte aus Alpaka für ihre Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit bekannt. Alpakafasern brennen nicht, enthalten kein Lanolin und gelten deshalb als antiallergisch. Zudem verfügt Alpakawolle über einzigartige thermische Eigenschaften. Die innen hohle Faser speichert bei Kälte Körperwärme besser als jede andere Wolle.

    Es war lange ungeklärt, wer der Vorfahr des Alpakas ist. Die gängige Lehrmeinung sah das Guanako als gemeinsamen Ahnen des Lamas und des Alpakas. Schon früh gab es aber Theorien, wonach das Alpaka vom Vikunja abstamme- eine Auffassung, die durch neue DANN- Untersuchungen bestätigt wurde.

    Unsere feine Alpakawolle bekommen wir aus Südamerika und genauer aus dem Land der Inkas - Peru. Das ist kein gewöhnliches Ort. Wegen des rauen Klima in den Anden, die extrem wechselhafte Temperaturen, die intensive Sonnenbestrahlung und gleichzeitig der eiskalte Wind, haben die Alpakatiere im Laufe der Zeit so ein feines und leichtes Vlies entwickelt, das wasserabweisend ist und der Sonnenbestrahlung effektiv widerstehen kann. Warum ist das so? Die Alpakafaser enthält mikroskopische Lufttaschen, die eine hohe Isolierfähigkeit schaffen. Die Faser wärmt bei Kälte und leitet auch Wärme ab, da schwitzt man nicht so leicht, es bildet sich praktisch keinen Hitzestau.

    Die Alpakafaser hat einen Durchmesser von 13-30 Mikron. Im Vergleich: Angorawolle: 12-16 Mikron; Kaschmir: 15-19 Mikron; Schafwolle: 16- über 30 Mikron. Die Alpakawolle hat ein großes Spektrum von Faserdicke. Aber warum fühlt sich Alpakawolle mit 26 Mikron weicher an als Schafwolle mit 26 Mikron, und Warum fühlt sich Alpakawolle an wie Kaschmirwolle? Das liegt an der Höhe der Faserschuppen. Die Höhe der Schuppen beim Alpaka beträgt nur 0,4 Mikron, während sie bei Schafwolle 0,8 Mikron beträgt. Dadurch fühlt sich Alpaka weicher an.


    Quelle: Wikipedia, www.weinviertel-alpaka.at, Alpaka Zucht Verband Deutschland


  • Baumwolle


  • Ein bisschen Geschichte


    Textilien aus Baumwolle kleiden die Menschen schon seit mehreren tausend Jahren. In einer Höhle in Mexiko entdeckte man Baumwollkapseln und Stoffe aus der Zeit um 5800 v. Chr. In Pakistan haben Baumwollgewebe und Schnüre etwa 5000 Jahre in einer Silbervase überdauert. Auch die griechische Mode kannte Baumwollstoffe. Araber und Sarazenen verbreiteten um 1000 n. Chr. Baumwolle in Europa. Etwa seit dem Jahr 1300 wird sie in Deutschland verarbeitet, spielte aber lange neben Leinen und Wolle eine unbedeutende Rolle. Um 1700 begann Nordamerika, aus indischem Saatgut Baumwolle systematisch anzupflanzen. 1721 wurde vom Preußenkönig Friedrich das Tragen von Baumwollgeweben verboten, um der steigenden Einfuhr zu begegnen. Als 1764 die Spinnmaschine, 1785 die mechanische Webmaschine und dann 1792 die Entkörnungsmaschine erfunden wurde, stieg die Baumwollproduktion steil an. Um 1900 beherrschte Baumwolle den Welttextilmarkt mit einem Anteil von 80%.

    Die Baumwollpflanze


    Die Baumwolle gehört zu der Familie der Malvengewächse. Sie wird vor allem als eijährige Strauchpflanze gezogen. Die Pflanze benötigt bei der Aussaat und während des Wachstums viel Feuchtigkeit sowie im Reifestadium viel Wärme. Deshalb befindet sich der Baumwollgürtel der Erde in der tropischen und subtropischen Zone. Nach der Blüte verwandelt sich der im Kelch sitzende Fruchtknoten zu einer Kapsel, die aufspringt und aus der die Samenhaare herausquellen. Die Bauwollkapsel enthält rund 30 Samenkörner, an denen jeweils 2000 bis 7000 Samenhaare, die Baumwollfasern, sitzen.

    Bekleidungsphysiologische Eigenschaften


    Feuchtigkeitsaufnahme


    Baumwolle kann bis zu 20% dampfförmige Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Nässe saugt sie schnell auf und kann bis zu 65% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit speichern ohne zu tropfen.

    Hautfreundlichkeit


    Wegen ihrer Feinheit und Weichheit ist sie sehr hautfreundlich.

    Festigkeit


    Die Feinheitsfestigkeit der Baumwolle ist gut. Die nasse Faser ist noch reißfester als die trockene, Scheuer- und Strapazierfähigkeit sind gut.


  • Mais




  • Wie man von dem Namen vermuten kann, Maisfasern werden aus Mais hergestellt. Das ist der Polyamid Herstellung ähnlich, nur dass der Grundstoff Mais ist, also eine nachwachsende, leicht abbaubare Pflanzenfaser. Im Grunde ist die Maisfaser PLA (Polylactid acid) nichts anderes als Zucker, denn aus dem Pflanzenzucker Glucose, der sich in jedem Teil einer Maispflanze befindet, wird in einem speziellen Verfahren diese Faser hergestellt, die wieder in kürzester Zeit verrotten soll, wenn sie ausgedient hat. Die Maisfaser gehört damit allerdings zu den sogenannten Ökofasern, weil hergestellt aus nachwachsenden Rohstoffen und biologisch abbaubar.

    Schon seit langem wird die Maisfaser in Kleidung, in Heimtextilien, Bodenbelegen, benutzt. Dieser Sommergarn „Popcorn“ hat kurze Faser, matt und eine leichte Drehung. Sehr ähnlich wie Baumwolle nur weicher und ein neutraler Geruch. Der Maisfaden an sich ist wie die Milchfaser und die Baumwolle nur unelastischer. Es ist schwierig mit dickeren Nadeln ( ab Größe 6) zu stricken, besser mit dünneren Nadeln.
    Bei dem ersten Waschen färbt die Wolle ganz leicht ab. Wenn man für sein Gestrick ein elastisches Muster auswählt muss man mit eine Entspannung des Gestricks von ca. 20 cm rechnen. Der Maisgarn „Pop Corn“ trocknet schnell, gut verstrickbar, angenehm auf der Haut und weicher als Baumwolle.

    Zusätzliche Eigenschaften:


    - Die Maisfaser ist sehr fein und weich
    - Bestens hautverträglich und wegen ihrer unproblematischen Waschbarkeit( 30°C in normale Waschmaschine) speziell für Hygienebewusste,Asthmatiker und Allergiker geeignet
    - Luftdurchlässig und angenehm auf der Haut
    - Ein ideales Garn auch für Kinder.
    - Die sehr hohe Elastizität garantiert Langlebigkeit und Anschmiegsamkeit.
    - Die Feuchtigkeit wird vom Körper weggeleitet
    - Sehr gutes Wärmespeichervermögen
    - Sehr gute Isolationseigenschaften
    - Pflegeleicht




  • Leinen



  • Ein bisschen Geschichte



    Leinen blickt auf eine jahrtausendelange Kultur zurück. Schon 5000 bis 4000 v. Chr. wurde Flachs systematisch von Ägypten, Babylonier, Phöniziern und anderen Kulturvölkern angebaut. Die ägyptischen Mumien aus den Pyramiden sind in Leinen eingehüllt, denn Baumwolle war in Ägypten lange Zeit unbekannt. Die Römer lieferten exakte Beschreibungen der Verarbeitungsmethoden, die sich von den heutigen im Prinzip Kaum unterscheiden. Eine besondere Blüte erlebte Leinen im Mittelalter. Es hat bis heute sein hohes Ansehen als Naturprodukt bewahrt.


    Die Flachspflanze



    Die Leinenfasern werden aus dem Stängel der Flachspflanze gewonnen. Zur Fasergewinnung werden langstielige, hellblau, bis weiß blühende Sorten mit einer Wuchshöhe von etwa 80 cm bis 120 cm verwendet, während kürzere Sorten der Leinölgewinnung dienen. Der Flachs ist eine einjährige Pflanze und muss jedes Jahr neu gesät werden. Er gedeiht sehr gut im gemäßigten Klima. Gebiete mit Seeklima liefern die besten Flachssorten. Die Aussaat erfolgt von März bis April. Das Wachstum ist nach etwa 90 bis 120 Tagen beendet. Die Ernte erfolgt im Juli und August.

    Bekleidungsphysiologische Eigenschaften



    Wärmeisolation


    Wegen der geringen Lufteinschlüsse der Leinenfasern haben Leinengarne und –gewebe wenig Isolationsfähigkeit. Leinenstoffe fühlen sich frisch und kühl an, was bei Sommerkleidung als sehr angenehm empfunden wird.

    Feuchtigkeitsaufnahme


    Leinen ist sehr saugfähig, es nimmt Feuchtigkeit schnell auf und gibt sie auch wieder rasch an die Umgebung ab. Dies unterstützt die Klimaregelung des Körpers bei heißem Klima.

    Festigkeit


    Die Feinheitsfestigkeit und Strapazierfähigkeit des Leinens sind sehr gut. Die nasse Faser ist noch reißfester als die trockene.
    Elektronische Aufladung Sie ist praktisch nicht möglich, weil die Faser ständig Feuchtigkeit enthält.



  • Bamboo




    Der Bambus ist grasartig wachsende verholzende Pflanze mit schlanken, nicht selten verzweigten, oft meterlangen Halmen, luftigen, zierlichen Blätterkronen, grasartigen Blättern und bisweilen riesigen Blütenrispen. Es gibt noch Bambusarten, die wie normales Gras wachsen. Diese Arten bilden Horste und verholzt nicht. Sie werden selten höher als einen Meter und ihre Heimat ist Südamerika. Es gibt 1447 verholzende Bambusarten und noch 130 nicht verholzende aus Nord- und Südamerika.

    Wie die Bäume enthalten Bambushalme Lignin und das macht sie hart. Deswegen können sie große Wuchshöhen erreichen. Zum Beispiel der Dendrocalamus brandisii- der größte Bambusart erreicht bis zum 38 Meter Höhe und 80 cm Halmumfang.

    Der Bambus gehört zu den am schnellsten nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen. Unter optimalen Bedingungen kann der Bambus bis zu einem Meter pro Tag wachsen. Typisch sind hingegen 10-30 cm pro Tag.

    Der Bambus ist in Asien ein sehr wichtige Pflanze nicht nur als Nutzungspflanze sondern auch hat er eine symbolische Bedeutung. Zum Beispiel in China ist er ein Symbol für Langes leben, in Indien für Freundschaft und auf den Philippinen werden Bambuskreuze von Landwirten als Glücksbringer aufgestellt. In Japan wegen seines sehr geraden Wachstum und seiner frischen grünen Farbe gilt er als Symbol der Reinheit.






Zahlungsarten Zahlung auf Rechnung